Hochbegabte Erwachsene

Hochbegabte Erwachsene
Hochbegabung ist immer eine reiche Gabe. Ob sie als bereichernd gesehen wird und glücklich macht, oder ob sie zum Fluch wird und unglücklich macht, hängt zum Teil davon ab, ob Hochbegabte von ihrer besonderen Gabe überhaupt wissen und was sie daraus machen.
Hochbegabte Erwachsene unterschätzen Ihr Potential und ihre Fähigkeiten im Vergleich zu anderen. Wenn sie getestet werden, sind sich viele von ihnen nicht sicher, ob sie überhaupt überdurchschnittliche Leistungen erbringen werden oder haben sogar die Befürchtung, unterdurchschnittlich schlecht abzuschneiden. Hochbegabte Erwachsene weiterlesen

Die Diagnose Hochbegabung – Reaktionen von Eltern und Erwachsenen

Wie reagieren Menschen, wenn sie von ihrer Hochbegabung erfahren, und was verändert sich danach? Wollen alle Eltern ein hochbegabtes Kind? Lohnt es sich auch für Erwachsene, mit 30, 40 oder 50 von ihrer Hochbegabung zu erfahren?

Die Idee, diesen und anderen Fragen im Rahmen meiner berufsbegleitenden Dissertation nachzugehen, entstand aus Beobachtungen in meiner beruflichen Praxis, zu denen bisher noch keine empirischen Erkenntnisse vorlagen. So stellte ich häufig fest, dass die Diagnose „Hochbegabung“ sowohl bei Kindern und deren Eltern als auch bei Erwachsenen erstaunlich positive Veränderungsprozesse in Gang setzt.
Die Diagnose Hochbegabung – Reaktionen von Eltern und Erwachsenen weiterlesen

Hochbegabte Mädchen

Hochbegabte gibt es ungefähr gleich verteilt unter Jungen und Mädchen.
In der Beratungspraxis entsteht ein anderer Eindruck: Nur ca. ein Viertel der Kinder und Jugendlichen, die zu einer Diagnostik vorgestellt werden und für die eine Beratung in Anspruch genommen wird, sind Mädchen.

Und auch in der Berufswelt zeigt sich ein anderes Bild: Männer sind noch immer häufig höher qualifiziert und erfolgreicher. Gerade mal 10 % der Professuren in Deutschland sind von Frauen besetzt. Besonders in Bereichen, die im Zusammenhang mit Mathematik stehen, sind Frauen unterrepräsentiert.

Überlegungen, warum es zu diesen Unterschieden kommt, zeigen auf, dass es für Mädchen in besonderem Maße wichtig ist, ihre Fähigkeiten zu kennen und wertzuschätzen, damit sie sich entsprechend ihrer Begabung, ihren Interessen und Bedürfnissen entwickeln können. Hochbegabte Mädchen weiterlesen

Praxis der Arbeit mit Hochbegabten

Praxis-hb-buch in Praxis der Arbeit mit HochbegabtenHagen Seibt, Petra Nagel (Hg.)

Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Lit Verlag;
ISBN-10: 3643102151
ISBN-13: 978-3643102157
19,90 €

In diesem Buch berichten 25 der Experten des Arbeitskreises Hochbegabung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit mit hochbegabten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wer mit Hochbegabten arbeitet, erhält wichtige Informationen über Besonderheiten dieser ca. zwei Prozent umfassenden Minderheit der Bevölkerung.
Praxis der Arbeit mit Hochbegabten weiterlesen

Vollbeschäftigung für hochbegabte Kinder?

Wer heute an Spielplatzgesprächen teilhat, hört immer häufiger die Wörter
Hochbegabung und Frühförderung. Viele Eltern machen sich intensiv Gedanken,
welches Potenzial ihr Kind hat und wie sie es am besten unterstützen können. Es gibt
ein großes Angebot an Büchern, Ratgebern und Informationen in den Medien. Frau
Spahn, Mitglied im Arbeitskreis Hochbegabung des Bundesverbandes Deutscher
Psychologen kann diesen Trend bestätigen. In der Berliner Praxis ‚Leuchtfeuer’ betreut
sie hochbegabte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Vollbeschäftigung für hochbegabte Kinder? weiterlesen

Mathematische Begabung und die Zweite Deutsche Meisterschaft im Kopfrechnen 2011

Mathematische Begabung ist sehr weitgehend das Fundament einer allgemeinen intellektuellen Begabung. Sie ist die Schlüsselqualifikation für Top-Berufe speziell in den klassischen MINT-Fächern. Mathematische Begabung zeichnet sich auf mannigfache Weise aus: Hohe Abstraktionsfähigkeit, Denken in übergeordneten Strukturen, Analogien/Muster erkennen, Transferleistungen, mathematische Phantasie und Sensibilität (vgl. z. B. Krutetskii, Käpnick). Es sollte alles dafür unternommen werden, diese Kompetenzen in der Bevölkerung und insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Eine Möglichkeit ist die Ausrichtung von Wettbewerben, mit deren Hilfe Spitzen- wie Breitenförderung konstruktiv interagieren.
Mathematische Begabung und die Zweite Deutsche Meisterschaft im Kopfrechnen 2011 weiterlesen

„Bevor ich Felix testen lasse, muss er erstmal in der Schule leiden.“

Heute hat mich doch die Wut gepackt, als ich diesen Ausspruch einer Mutter hörte. Sie hat zwei Jungs, 9 und 6 Jahre alt. Der jüngere besucht noch den Kindergarten und wird im Sommer eingeschult. Bei ihm wundert sie sich schon länger über seine Fähigkeit, sich verbal auszudrücken und stellte kürzlich fest, dass er schon im Zahlenraum bis 20 rechnen kann. Nun wurde sie von der Erzieherin im Kindergarten angesprochen, ob bei Felix vielleicht eine Hochbegabung vorläge.
„Bevor ich Felix testen lasse, muss er erstmal in der Schule leiden.“ weiterlesen

Update Killersprüche – richtig böse

Danke für die Einsendungen

  • „Du hast das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom! Statt sie ständig testen und therapieren (gemeint Ergotherapie) zu lassen, solltest du dich mal fragen, was bei DIR nicht stimmt!“
  • Man wird nach Beispielen gefragt, wie man auf die Hochbegabung kommt und dann heißt es: „Aber deswegen allein muss sie ja noch nicht hochbegabt sein…“ Nein, es gibt noch ungefähr 1000 andere Beispiele, aber wer hört sich die denn alle an?
  • „Hast du den Spleen aus dem Internet?“
  • Als eine Freundin zu mir sagte: „Das würde mir gar nicht einfallen, meinem Sohn so die Kindheit zu versauen.“ (Gemeint war die frühere Einschulung)

In der Schule ist es so langweilig – muss ich da hin?

Der 7jährige Leon besucht die 1. Klasse und sitzt über den Hausaufgaben. Es dauert oft mehr als eine Stunde, bis er die einfachen Aufgaben erledigt hat. Die Mutter rätselt, warum das so ist. Sie ermuntert ihren Sohn jeden Tag neu, die Hausaufgaben zu erledigen, aber ist nach Wochen dann einfach sehr genervt angesichts dieser Mühe.

Kennen Sie das auch? Ihr Kind hat sich während der Kindergartenzeit schon mit Buchstaben und Zahlen beschäftigt, sich das Lesen selbst beigebracht oder Aufgaben gerechnet. Und sich sehr auf die Schule gefreut. Dann kam die Ernüchterung. „Mama, die Lehrerin weiß nicht viel, wir rechen nur so einfache Aufgaben“. In der Schule ist es so langweilig – muss ich da hin? weiterlesen

Noch eine Ohrfeige – Killersprüche Teil III

Danke für die Einsendungen

  • Im Kindergarten: Ging um das „Entenland“ wo es um Farben und Formen geht und das „Zahlenland“ (entsprechend), wird 1-2x im Monat gemacht. Ich fragte ob mein Mini (3-4 Jährige) denn auch ins Zahlenland (5- bis 6-jährige) dürfte, weil er Formen und Farben schon alle kennt und sich mehr für Zahlen interessiert: „Ist doch toll, dass er das kann, dann kann er es den anderen Kindern ja beibringen. Aber ins Zahlenland darf er erst mit 5.“
  • Noch eine Ohrfeige – Killersprüche Teil III weiterlesen